BCT-Touristik

Japan4Youth

Japan for Youth – City Trip – 8 Tage Reise

Highlights dieser Fahrt

Reise Highlights
  • Anime & Manga Culture: Comiket Manga-Messe
  • Abenteuer Kapsel-Hotel
  • Szeneviertel: Shibuya, Harajuku & Co
  • Heiliger Mount-Fuji
  • Kamakura: Sitz der Shogune
  • Weltkulturerbe Nikko: Tempel und Schreine

1. Tag – Going Japan

Japanerinnen beim Shoppen

Unsere Reise beginnt am frühen Abend am Flughafen Frankfurt. Hier treffen wir unseren Reiseleiter, der uns die ganze Reise über begleiten wird. Ein Direktflug bringt uns in ungefähr elf Stunden bequem über Nacht nach Tokio.

2. Tag – Tokio-Feeling

Tokyo

Da zwischen Deutschland und Japan sieben Zeitzonen liegen und wir gegen die Sonne fliegen, kommen wir am nächsten Nachmittag in Tokio an. (Der Rückflug gleicht das dann ja wieder aus..) Nach unserer Ankunft geht es erst einmal in unser Hotel. Kurz frisch machen und auf in das Treiben Tokios! Unser Ziel ist das Geschäftsviertel Shinjuku mit seinen Wolkenkratzern. Vom 45. Stockwerk des Metropolitan Government Buildings aus haben wir einen tollen Blick auf die Stadt. Das Häusermeer nimmt gar kein Ende und bei klarer Sicht sieht man in der Ferne den Berg Fuji – diesen sehen wir uns an einem anderen Tag noch mal aus der Nähe an. Wieder unten angekommen, wird einem erst jetzt so richtig bewusst, in was für einer riesigen Stadt wir uns befinden.

3. Tag – Tempel und Manga

Sensoji

Wir starten in Asakusa und besichtigen den Senso-Tempel, der für seinen riesigen, roten Lampion im Kaminari-mon (Donnertor) berühmt ist. Laut Legende fanden im 7. Jh. zwei Fischer eine Kannon-Statue im Sumida-Fluss und errichteten ihr einen Tempel. Somit ist der Senso-ji der älteste Tempel von Tokio. Vor dem Tempel, auf der Nakamise, gibt es viele kleine Souvenir-Stände zum bummeln.

Hama-Rikyu-Garten

Weiter geht's auf dem Sumida-Fluss mit dem Boot von Asakusa zum Hamarikyu-Garten. Auf der Fahrt, die uns unter vielen bunten Brücken hindurchführt, haben wir einen wunderschönen Blick auf die Skyline.

Cosplayer als Animefiguren

Der Hamarikyu-Garten ist die ehemalige Parkanlage der Shogune und bildet den idealen Zwischenstopp zum Luft- und Ruhetanken, bevor wir uns wieder ins Getümmel stürzen.

Jetzt geht es nämlich weiter mit der Tokio-Metro nach Shibuya (eines der tokyoter Szene- und Ausgehviertel) zum Mandarake – DEM Manga-Geschäft Tokios. Hier gibt es alles was das Manga-Herz begehrt, verkauft von Angestellten in Cosplay-Kostümen!

Weiter geht die „Shopping-Tour“ durch Shibuya bis nach Harajuku. Hier spätestens sieht man sie, die crazy-teens Japans!

4. Tag – Kamakura und Fuji-san

Kamakura Daibutsu Reise

Heute geht es zum ersten Mal raus aus der Stadt. Etwas südlich von Tokio liegt Kamakura – die Stadt der Shogune. Von hier aus herrschte der Minamoto-Clan von 1180 bis 1333 über Japan. Hier weiß man vor lauter buddhistischen Tempeln und shintoistischen Schreinen gar nicht, wohin man zuerst gucken soll.

Wir sehen uns als erstes den Schrein Tsurugaoka-Hachiman-gu an. 1063 gegründet, betete hier schon der erste Kamakura-Shogun zum Kriegsgott Hachiman.
Weiter spazieren wir zu dem großen, über 13 m hohen, Bronze-Amida-Buddha. Seit 1498 ein Tsunami den Kotoku-Tempel zerstörte, meditiert er unter freiem Himmel.

Jetzt aber auf zum Vulkankratersee Ashi in Hakone. Hier bewundern wir vom Boot aus den Fuji-san – ein absolutes Muss auf jeder Japanreise. Schließlich ist der Fuji-Vulkan das Nationalsymbol Nummer Eins!
Seine Flanken sind fast symmetrisch und ähneln dem japanischen Schriftzeichen für die Zahl Acht. Diese Form verheißt Glück und Wohlstand.
Vom Ashi-See aus, trägt uns eine Seilbahn auf den Komagatake Vulkankrater.
Was für eine Aussicht!

5. Tag – Nikko – die 3 Affen (City Trip 2010)

Wieder geht es in die Umgebung – diesmal nach Norden, zum UNESCO Weltkulturerbe nach Nikko. Hier lag vom 17. bis zum 19. Jh. das kulturelle Zentrum des Tokugawa-Shogunats.

Toshogu-Schrein Yomei-Mon

Sage nicht „herrlich“, bevor du nicht Nikko gesehen hast! sagt ein japanisches Sprichwort.
Aber wo fangen wir nur an?

Der Toshogu-Schrein ist dem Begründer des Tokugawa-Shogunats, Tokugawa Ieyasu gewidmet.
Den Pferdestall des Gebäude-Komplexes ziert die berühmte Schnitzerei der drei Affen, die sich jeweils die Augen, die Ohren und den Mund zuhalten. Sie symbolisieren die buddhistische Lehre „nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“.

Weiter zum Rinno-Tempel. Hier befindet sich neben beeindruckenden Buddha-Statuen auch das Tayu-in, das Mausoleum des Shoguns Tokugawa Iemitsu. Er sorgte 1633 dafür, dass sich Japan für 235 Jahre vor dem Ausland verschloss.

Der Futarasan-Schrein beeindruckt mit seinem bronzenen Torii und der rot lackierten Bogenbrücke. Im Futarasan befindet sich auch eine „Geister-Laterne“ vor der sich, laut Legende, schon so mancher Samurai nachts so sehr erschreckt hat, dass er die Lampe mit dem Schwert attackierte.

Zurück in Tokyo erwartet uns eine ganz besondere Nacht. Wir schlafen in einem Kapsel-Hotel!
Aber keine Angst, die kleine ein-Personen-Kapsel beinhaltet alles was man braucht – sogar einen Fernseher. Das Bad wird gemeinschaftlich genutzt.

6. Tag – Comiket und Odaiba

Heute kommt das Muss für jeden Fan der japanischen Pop- und Manga-Kultur: Wir fahren nach Odaiba zur Comiket!

noch mehr Cosplay

Dieser Comic Market ist die größte Manga-Messe der Welt. Sie lässt sich nicht mit europäischen Messen und Anime- Conventions vergleichen. Nicht nur Verlage sind vertreten, sondern auch über 20000 Dojinshi (Fan-Art)-Zirkel. Es ist fast wie auf einem Flohmarkt. Viele große Zeichner hatten hier ihr Debüt. Eine der Hauptattraktionen ist die Cosplay-Terasse, auf der die Cosplayer für Fotos posieren. Wer möchte, kann nach Anmeldung selber mitmachen. Umgezogen wird sich jedoch erst auf der Comiket im Umkleideraum. Hier gibt es die tollsten Kostüme überhaupt zu sehen!
Der Andrang ist groß: 500000 Fans bewundern in zwei Tagen Manga, Anime, Dōjinshi, Fanartikel und und und.

Wo wir schon mal auf der künstlichen Insel sind, verbringen wir den Nachmittag, nach einem Strandspaziergang, weiterhin in der futuristisch-romantischen Welt von Odaiba.

Beim Shoppen im Venus-Fort – einer der ungewöhnlichsten Shopping Malls Japans – kommt man sich vor wie in der Disney-Variante von Venedig.

Im Toyota Showcase können Technikbegeisterte nicht nur Autos wie den „Emeraude“ oder den „Caldina“ bestaunen, sondern auch die künftige Automobiltechnik beobachten und ausprobieren.

Von einem der größten Riesenräder der Welt – 115 m hoch – hat man einen tollen Blick auf die Rainbow-bridge, den Hafen und den „TokyoTower“ (japanischer Eiffelturm).
Ein schöner Jahresabschluss!
Nur noch eine Party-Location aussuchen für heute Abend…

7. Tag – Frohes Neues Jahr

Der Ameya-Yokocho-Markt in Ueno-Tokyo Akihabara – Anime und Elektronikviertel

Morgens ist erstmal Ausschlafen angesagt – das japanische Neujahr verbringt man ruhig. Wer sich aufraffen kann (und möchte), wandert später über den Ameya-Yokocho-Markt. Hier kann man etwas günstiger shoppen. Fehlen eventuell noch Mitbringsel für Zuhause? Heute ist die Chance für letzte Einkäufe. Danach spazieren wir durch den angrenzenden Ueno-Park – Tokios über hundert Jahre alten Stadtpark. Hier liegt auch der berühmte Ueno-Zoo. Der Kanei- Tempel nebenan dient den Wildgehegen im Park als schöne, „geborgteld“ Kulisse. Jetzt kommen sowohl die Technik- und Computer-Fans, als auch die Anime- und Manga-Begeisterten voll auf ihre Kosten: Wir fahren nach Akihabara. Hier warten Animate, Gamecenter, viel-stöckige Department Stores wie das Gamers Honten, mit Zeitschriften, Mangas, Dojinshis, Artbooks, DVDs, Videospielen, Modellbausätzen, Goods und Trading Cards. Neben unzähligen Geschäften, mit den neusten Elektronikartikeln, gibt es auch Läden mit gebrauchten DVDs und Blue Rays. Nach all dem Einkaufen setzen wir uns zur Stärkung entspannt in eines der berühmt-berüchtigten medo-kissa (Maid-Café), in denen die Bedienungen im Stil der Viktorianischen Zeit bedienen und auch so gekleidet sind.

8. Tag – Mata-ne Japan

Yokohama bei Nacht

Der Tag des schmerzlichen Abschieds ist gekommen. Wir fliegen wieder nach Frankfurt. Noch einmal aus dem Flugzeugfenster winken. Aber wer einmal mit dem Japan-Fieber angesteckt ist, der kommt zurück!

Wir sagen also „nihon mata-ne“ – „bis bald Japan“!