Anime
& Manga Culture: Comiket Manga-Messe, Abenteuer Kapsel-Hotel,
Szeneviertel: Shibuya, Harajuku & Co, Heiliger Mount-Fuji,
Kamakura: Sitz der Shogune, Weltkulturerbe Nikko: Tempel und
Schreine
1. Tag – Going Japan
Unsere Reise beginnt am frühen Abend
am Flughafen Frankfurt. Hier treffen wir unseren Reiseleiter,
der uns die ganze Reise über begleiten wird. Ein Direktflug
bringt uns in ungefähr elf Stunden bequem über Nacht
nach Tokio.
2. Tag – Tokio-Feeling
Da zwischen Deutschland und Japan sieben Zeitzonen liegen
und wir gegen die Sonne fliegen, kommen wir am nächsten
Nachmittag in Tokio an. (Der Rückflug gleicht das dann
ja wieder aus..) Nach unserer Ankunft geht es erst einmal
in unser Hotel.
Kurz frisch machen und auf in das Treiben Tokios!
Unser Ziel ist das Geschäftsviertel Shinjuku mit seinen
Wolken- kratzern. Vom 45. Stockwerk des Metropolitan Government
Buildings aus haben wir einen tollen Blick auf die Stadt.
Das Häusermeer nimmt gar kein Ende und bei klarer Sicht
sieht man in der Ferne den Berg Fuji – diesen sehen wir uns
an einem anderen Tag noch mal aus der Nähe an. Wieder
unten angekommen, wird einem erst jetzt so richtig bewusst,
in was für einer riesigen Stadt wir uns befinden.
3. Tag – Tempel und Manga
Wir starten in Asakusa und besichtigen den Senso-Tempel, der
für seinen riesigen, roten Lampion im Kaminari-mon (Donnertor)
berühmt ist. Laut Legende fanden im 7. Jh. zwei Fischer
eine Kannon-Statue im Sumida-Fluss und errichteten ihr einen
Tempel. Somit ist der Senso-ji der älteste Tempel von
Tokio. Vor dem Tempel, auf der Nakamise, gibt es viele kleine
Souvenir-Stände zum bummeln.
Weiter geht's auf dem Sumida-Fluss mit dem Boot von Asakusa
zum Hamarikyu-Garten. Auf der Fahrt, die uns unter vielen
bunten Brücken hindurchführt, haben wir einen wunderschönen
Blick auf die Skyline.
Der Hamarikyu-Garten ist die ehemalige Parkanlage der Shogune
und bildet den idealen Zwischenstopp zum Luft- und Ruhetanken,
bevor wir uns wieder ins Getümmel stürzen.
Jetzt geht es nämlich weiter mit der Tokio-Metro nach
Shibuya (eines der tokyoter Szene- und Ausgehviertel) zum
Mandarake – DEM Manga-Geschäft Tokios. Hier gibt es alles
was das Manga-Herz begehrt, verkauft von Angestellten in Cosplay-Kostümen!
Weiter geht die „Shopping-Tour“ durch Shibuya bis
nach Harajuku. Hier spätestens sieht man sie, die crazy-teens
Japans!
4. Tag – Kamakura und Fuji-san
Heute geht es zum ersten Mal raus aus der Stadt. Etwas südlich
von Tokio liegt Kamakura – die Stadt der Shogune. Von hier
aus herrschte der Minamoto-Clan von 1180 bis 1333 über
Japan. Hier weiß man vor lauter buddhistischen Tempeln
und shintoistischen Schreinen gar nicht, wohin man zuerst
gucken soll.
Wir sehen uns als erstes den Schrein Tsurugaoka-Hachiman-gu
an. 1063 gegründet, betete hier schon der erste Kamakura-Shogun
zum Kriegsgott Hachiman.
Weiter spazieren wir zu dem großen, über 13m hohen,
Bronze-Amida-Buddha. Seit 1498 ein Tsunami den Kotoku-Tempel
zerstörte, meditiert er unter freiem Himmel.
Jetzt aber auf zum Vulkankratersee Ashi in Hakone. Hier bewundern
wir vom Boot aus den Fuji-san – ein absolutes Muss auf jeder
Japanreise. Schließlich ist der Fuji-Vulkan das Nationalsymbol
Nummer Eins!
Seine Flanken sind fast symmetrisch und ähneln dem japanischen
Schriftzeichen für die Zahl Acht. Diese Form verheißt
Glück und Wohlstand.
Vom Ashi-See aus, trägt uns eine Seilbahn auf den Komagatake
Vulkankrater.
Was für eine Aussicht!
5. Tag – Nikko – die 3 Affen (City Trip 2010)
Wieder geht es in die Umgebung – diesmal nach Norden, zum
UNESCO Weltkulturerbe nach Nikko. Hier lag vom 17. bis zum
19. Jh. das kulturelle Zentrum des Tokugawa Shogunats.
„Sage nicht „herrlich", bevor du nicht Nikko
gesehen hast“ sagt ein japanisches Sprichwort.
Aber wo fangen wir nur an?
Der Toshogu-Schrein ist dem Begründer des Tokugawa-Shogunats,
Tokugawa Ieyasu gewidmet.
Den Pferdestall des Gebäude-Komplexes ziert die berühmte
Schnitzerei der drei Affen, die sich jeweils die Augen, die
Ohren und den Mund zuhalten. Sie symbolisieren die buddhistische
Lehre „nichts sehen, nichts hören, nichts sagen‘.
Weiter zum Rinno-Tempel. Hier befindet sich neben beeindruckenden
Buddha-Statuen auch das Tayu-in, das Mausoleum des Shoguns
Tokugawa Iemitsu. Er sorgte 1633 dafür, dass sich Japan
für 235 Jahre vor dem Ausland verschloss.
Der Futarasan-Schrein beeindruckt mit seinem bronzenen Torii
und der rot lackierten Bogenbrücke. Im Futarasan befindet
sich auch eine „Geister-Laterne“ vor der sich, laut
Legende, schon so mancher Samurai nachts so sehr erschreckt
hat, dass er die Lampe mit dem Schwert attackierte.
Zurück in Tokyo erwartet uns eine ganz besondere Nacht.
Wir schlafen in einem Kapsel-Hotel!
Aber keine Angst, die kleine ein-Personen-Kapsel beinhaltet
alles was man braucht – sogar einen Fernseher. Das Bad wird
gemeinschaftlich genutzt.
6. Tag – Comiket und Odaiba
Heute kommt das Muss für jeden Fan der japanischen Pop-
und Manga-Kultur: Wir fahren nach Odaiba zur Comiket!
Dieser Comik Market ist die größte Manga-Messe
der Welt. Sie lässt sich nicht mit europäischen
Messen und Anime- Conventions
vergleichen. Nicht nur Verlage sind vertreten, sondern auch
über 20.000 Dojinshi (Fan-Art)-Zirkel. Es ist fast wie
auf einem Flohmarkt. Viele große Zeichner hatten hier
ihr Debüt. Eine der Hauptattraktionen ist die Cosplay-Terasse,
auf der die Cosplayer für Fotos posieren. Wer möchte,
kann nach Anmeldung selber mitmachen. Umgezogen wird sich
jedoch erst auf der Comiket im Umkleideraum. Hier gibt es
die tollsten Kostüme überhaupt zu sehen!
Der Andrang ist groß: 500.000 Fans bewundern in zwei
Tagen Mangas, Animes, Dojinshis, Fanartikel und und und.
Wo wir schon mal auf der künstlichen Insel sind, verbringen
wir den Nachmittag, nach einem Strandspaziergang, weiterhin
in der futuristisch-romantischen Welt von Odaiba.
Beim Schoppen im Venus-Fort – einer der ungewöhnlichsten
Shopping Malls Japans – kommt man sich vor wie in der Disney-Variante
von Venedig.
Im Toyota Showcase können Technikbegeisterte nicht nur
Autos wie den „Emeraude“ oder den „Caldina"
bestaunen, sondern auch die künftige Automobiltechnik
beobachten und ausprobieren.
Von einem der größten Riesenräder der Welt
-115m hoch- hat man einen tollen Blick auf die Rainbow-bridge,
den Hafen und den „TokyoTower“ (japanischer Eifelturm).
Ein schöner Jahresabschluss!
Nur noch eine Party-Location aussuchen für heute Abend…
7. Tag – Frohes Neues Jahr
Morgens ist erstmal Ausschlafen angesagt – das japanische
Neujahr verbringt man ruhig. Wer sich aufraffen kann (und
möchte), wandert später über den Ameya-Yokocho-Markt.
Hier kann man etwas günstiger shoppen. Fehlen eventuell
noch Mitbringsel für Zuhause? Heute ist die Chance für
letzte Einkäufe. Danach spazieren wir durch den angrenzenden
Ueno-Park – Tokios über hundert Jahre alten Stadtpark.
Hier liegt auch der berühmte Ueno-Zoo. Der Kanei- Tempel
nebenan dient den Wildgehegen im Park als schöne, „geborgte"
Kulisse.
Jetzt kommen sowohl die Technik- und Computer-Fans, als auch
die Anime- und Manga-Begeisterten voll auf ihre Kosten: Wir
fahren nach Akihabara.
Jetzt kommen sowohl die Technik- und Computer-Fans, als auch
die Anime- und Manga-Begeisterten voll auf ihre Kosten: Wir
fahren nach Akihabara.
Hier warten Animate, Gamecenter, viel-stöckige Department
Stores wie das Gamers Honten, mit Zeitschriften, Mangas, Dojinshis,
Artbooks, DVDs, Videospielen, Modellbausätzen, Goods
und Trading Cards. Neben unzähligen Geschäften,
mit den neusten Elektronikartikeln, gibt es auch Läden
mit gebrauchten DVDs und Blue Rays. Nach all dem Einkaufen
setzen wir uns zur Stärkung entspannt in eines der berühmt-berüchtigten
medo-kissa (Maid-Café), in denen die Bedienungen im
Stil der Viktorianischen Zeit bedienen und auch so gekleidet
sind.
8. Tag – Mata-ne Japan
Der Tag des schmerzlichen Abschieds ist gekommen.
Wir fliegen wieder nach Frankfurt. Noch einmal aus dem Flugzeugfenster
winken.. Aber wer einmal mit dem Japan-Fieber angesteckt ist,
der kommt zurück!
Wir sagen also „nihon mata-ne“ – „bis bald
Japan"!
Ihr Japanreise Team der BCT-Touristik
Bonner Str. 37
53721 Siegburg
Tel.: 02241/9424211
Fax.: 02241/9424299
Telefon aus Österreich und der Schweiz: +49 2241 9424211
E-Mail: japan@japan4youth.de
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