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ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Japan ist ein Inselstaat, welcher sich aus vier Haupt- und
etwa 4000 kleineren Inseln zusammensetzt. Die Hauptinseln
heißen (von Nord nach Süd): Hokkaido, Honshu, Shikoku und
Kyushu. Japan befindet sich im nördlichen Pazifik an der Ostküste
Asiens und hat eine Gesamtoberfläche von 377.708 kmē. Geographisch
wird das Land durch seine vielfältigen Küstenlinien, vulkanisches
Bergland und tiefe Täler charakterisiert. Japan hat eine Bevölkerung
von über 126 Millionen Menschen. In der Hauptstadt Tokio leben
etwa 12 Millionen Menschen.
EINREISE
Für EU-Bürger, Bürger Liechtensteins und
der Schweiz genügt bei der Einreise nach Japan aus touristischen
Gründen die Vorlage eines sechs Monate gültigen Reisepasses.
Ein Visum ist nicht erforderlich, sofern eine sechsmonatige
Reisezeit nicht überschritten wird. Beim Betreten bzw. Verlassen
des Landes muss eine Ein- / Ausreisekarte ausgefüllt werden.
GELD & KREDITKARTEN
Die Währungseinheit ist der Yen .
Es gibt keine dem Cent entsprechende Einheit. Der Wechselkurs
beträgt 1 EUR = 149 Yen (Stand September 2006). Es existieren
1-, 5-, 10-, 50-, 100-, 500 Yen Münzen, und 1.000-, 2.000-,
5.000- und 10.000 Yen Scheine. Fremdwährungsbeträge und Reiseschecks
können in das Land ein- und ausgeführt werden. Beim Ausführen
gibt es einen Höchstbetrag von 5.000.000 Yen. Der Umtausch
von Fremdwährungen ist generell möglich, jedoch werden diese
meist sehr ungünstig eingetauscht. Der Dollar lässt sich nahezu
überall eintauschen, aber andere Währungen wie etwa der Euro
können nur an bestimmten, sehr limitierten Orten eingetauscht
werden. American Express, Visa- und Eurocard/Mastercard werden
in größeren Hotels, Ryokan, Kaufhäusern und Banken generell
akzeptiert. Bei Reisechecks verhält es sich in größeren Städten
genauso. Die Banken sind Montags bis Freitags von 9.00-15.00
Uhr geöffnet.
GESUNDHEIT
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als sinnvollen
Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis
A. Bei längerem Aufenthalt (über 3 Monate) wird auch zur Impfung
gegen Hepatitis B geraten.
ÄRZTLICHE VERSORGUNG
Die medizinische Versorgung ist mit der in Europa vergleichbar.
Im hygienischen, technischen und apparativen Bereich ist alles
unproblematisch. In größeren Städten gibt es sowohl englisch-
als auch deutschsprachige Ärzte, ansonsten gestaltet sich
die Kommunikation eher schwierig.
FEIERTAGE
1. Jan. Neujahr. 2.Montag im Jan. Tag der Erwachsenen.
11. Februar Tag der Staatsgründung. 20. oder 21. März Frühlingsanfang.
29. April Tag des Grüns. 3. Mai Tag der Verfassung. 4. Mai
Feiertag, weil zwischen zwei Feiertagen gelegen. 5. Mai Internationaler
Kindertag. 20. Juli Tag des Meeres. 15. September Tag der
Ehrerbietung für die älteren Menschen. 23. oder 24. September
Herbstanfang. 2. Montag im Oktober Tag des Sports und der
Gesundheit. 3. November Tag der Kultur. 23. November Tag der
Arbeit. 23. Dezember Geburtstag des Kaisers.
– wenn ein Feiertag auf einen Sonntag fällt, wird der darauf
folgende Montag zu einem Feiertag
– der 25. Dezember ist kein Feiertag
– vom 28. Dezember bis zum 3. Januar sind Behörden, Ämter,
Banken und Büros geschlossen, aber die meisten Geschäfte bleiben
geöffnet.
SPRACHE
Amtssprache ist Japanisch. Ab der
siebten Klasse wird Englisch gelehrt. Bei Kontakt- bzw. Hilfe-
Suche sollten vornehmlich jüngere Leute angesprochen werden.
Sprechen Sie deutlich und langsam. Oftmals ist das Aufschreiben
des Gesagten sinnvoll.
TAXI/ BAHN
Taxen gibt es nahezu überall, und es ist kein Problem ein
Taxi zu finden.
Japan besitzt eines der best ausgebautesten
Bahnnetze der Welt. Langstrecken sind am schnellsten und bequemsten
mit dem Hochgeschwindigkeitszug „Shinkansen“ zu
überbrücken. Auch die innerorts verkehrenden Züge fahren sehr
regelmäßig und sind fast immer auf die Minute pünktlich. In
großen Städten wie etwa Osaka, Tokio etc. gibt es zusätzlich
ein gut ausgebautes U-Bahn-Netz.
ZEIT
Der Zeitunterschied beträgt MEZ plus acht Stunden. Während
der europäischen Sommerzeit plus sieben Stunden.
KLIMA
In Japan gibt es vier deutlich unterschiedliche
Jahreszeiten, von denen jede für sich genommen ihren eigenen
Reiz hat. Die beste Reisezeit ist im Frühling und im Herbst.
Frühling: Der Frühling wird durch die Pfirsichblüte eingeleitet
und erreicht seinen Höhepunkt im April mit der Kirschblüte.
(Übergangskleidung, leichte Pullover sind empfehlenswert)
Sommer: Im Juni gibt es eine drei bis vierwöchige Regenzeit,
gefolgt von starker Sommerhitze im Juli. Die Luftfeuchtigkeit
ist sehr hoch, weshalb viele Japaner stets ein Handtuch mitführen.
Herbst: Eine frische Brise bringt angenehme Temperaturen mit
sich. Der Herbst ist bekannt für die ausgeprägte Laubfärbung
der Pflanzen. Winter: Auf der Ebene an der Pazifikküste bleibt
es meist über 0°C und trocken, dennoch ist es ratsam Mäntel
bei sich zu haben. Während in Nordjapan starke Winter zu erwarten
sind, herrscht in Südjapan (etwa Okinawa) ein warmes Klima.
HOTELS UND UNTERKÜNFTE
Generell werden in Japan zwei Arten von Hotels unterschieden:
einmal die Hotels westlichen Stils, wie wir sie kennen, und
die Hotels traditionellen japanischen Stils. Letztere werden
als Ryokan bezeichnet und bieten eine hervorragende Möglichkeit,
die japanische Lebensweise kennen zu lernen. Die Zimmer sind
mit weichen Strohmatten, den Tatami, ausgelegt, und die Einrichtung
ist meist simpel. Räume werden hier oft mit Schiebetüren aus
Papier und Holz getrennt. Sehr typisch für eine solche Unterkunft
sind die nach Geschlechtern getrennten Gemeinschaftsbaderäume.
Einige wichtige Hinweise für einen Aufenthalt in einem Ryokan:
Am Eingang sind in der Regel eine Vielzahl von Hausschuhen
bereit gestellt, hier ist von Nöten seine Straßenschuhe auszuziehen
und vor Betreten des Ryokans die Slipper anzuziehen. Auf den
Zimmern liegen meist schon die so genannten Yukatas (leichte
Sommerkimonos) bereit, die überall im Ryokan getragen werden
können. Vor Benutzung des Gemeinschaftsbades (welches meist
sehr heißes Wasser beinhaltet) ist es vorgeschrieben sich
gründlich zu reinigen. Preistechnisch liegen Ryokans normalerweise
höher als andere klassenmäßig vergleichbare Unterkünfte. Die
Hotels westlichen Stils sind ebenfalls auf hohem internationalen
Standard. Viele Spitzenhotels haben eine eigene Buslinie mit
Verbindung von und zu wichtigen Bahnhöfen und Flughäfen.
TOKYO
1868 ist Tokio zur Hauptstadt Japans geworden. Seitdem ist
die 12 Millionen-Metropole sowohl politisch, als auch wirtschaftlich
das Zentrum des Landes. Die Stadt liegt an der Südküste, genauer
gesagt in der Tokio-Bucht. Im Norden anschließend befindet
sich die Kanto- Ebene. Tokio selbst teilt sich in 23 Verwaltungsbezirke.
Vom ruhigen Meiji-Park, über das geschäftige Treiben der Nakamise,
bis zu den Wolkenkratzern vom Stadtteil Shinjuku bietet Tokio
eine ungeheure Vielfalt, die jeden Besucher ihren Reiz schnell
erkennen lässt.
Ihr Japanreise Team der BCT-Touristik
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