BCT-Touristik

Japan4Youth

Japan for Youth – Basic Trip Ⅱ, 16 Tage Reise

Highlights dieser Japan Jugendreise

Highlights dieser Reise
  • World Cosplay Summit
  • Manga & Anime Culture (Ghibli-Museum u.a.)
  • Metropole Tokyo
  • der goldene Pavillon
  • Kapselhotel und Ryokan
  • Tempel und Schreine

1. Tag: Abflug ab Frankfurt nach Tokyo

Sonderlackierung der All Nippon Airways

Heute geht's los zu einer der Japan Jugendreisen! Wir sind schon aufgeregt, was in Nippon alles auf uns wartet. Aber zwischen uns und dem Ziel liegen noch über 9000 Kilometer und über 10 Flugstunden. Davon lassen wir uns aber nicht entmutigen, außerdem wird's dank Bordprogramm mit Sicherheit nicht langweilig. Schließlich können wir ja auch das Reiseprogramm studieren, was die Vorfreude auf die kommenden Tage immer mehr steigert...

2. Tag: Endlich in Tokyo

Japanische Koi Karpfen

Puh, geschafft! Nach diesem langen Flug sind wir doch ziemlich geschafft und deshalb froh, dass gleich der Transfer ins Hotel erfolgt. Angekommen im Hotelzimmer erst mal die Betten probeliegen, den Reisestaub abschütteln – und dann geht es schon raus und wir strecken vorsichtig unsere Fühler in Richtung Tokyo aus. Die riesengroße, weitläufige Stadt, die vielen Menschen – das ist ganz schön beeindruckend und wir sind froh, als wir abends wieder in unseren Betten liegen.

3. Tag: Anime und Manga pur!

Mehrstöckige Eiscreme im Nakano Broadway

Seit 2001 wird im Ghibli-Museum, im Inokashira-Park im Westen Tokyos, dem Anime-Gott Hayao Miyazaki Tribut gezollt. Ein Highlight gleich am Anfang der Reise, denn hier gibt es alles zur Geschichte der Animation und exklusive Kurzfilme zu sehen! Miyazaki-sama hat das Museum selbst entworfen, und das spürt man an jeder Ecke. Viel zu schnell geht der Besuch vorbei, aber gleich danach geht es weiter ins Anime-Shopping Paradies: Zum Nakano Broadway! Angesichts der Anime- und Manga-Shops im zweiten und dritten Stock müssen wir unsere Portemonnaies gut festhalten, um nicht in einen Kaufrausch zu verfallen, denn hier gibt es alles, was das Herz begehrt: Spiele, Manga, Merchandise, und vieles mehr. Einfach einzigartig!

Shoppen macht hungrig. Um echtes Tokyo-Flair zu erleben, erkunden wir mit Tipps von Reiseleitersan in der Umgebung der Mall Seitenstraßen mit vielen typischen „Izakaya“, kleinen japanischen Kneipen. Japanische Geschäftigkeit hautnah, als wir uns auf die Leckerbissen von der Karte stürzen. Anschließend geht's zurück ins Hotel, wo wir müde, aber glücklich ins Bett fallen.

4. Tag: Ein religiöses Highlight: Shintoismus und Buddhismus in Nikko

Toshogu-Schrein, Nikko

Heute wird es besinnlicher – das ist uns allen klar, als wir uns in Richtung Nikko aufmachen, einem spirituellen Zentrum des Buddhismus und Shintoismus. Je länger wir fahren, desto grüner wird die Umgebung – ganz anders als in Tokyo. In Nikko angekommen, geht es zuerst zum Rinnoji-Tempel, einem der wichtigsten buddhistischen Tempel Japans. Leider ist das Hauptgebäude des Tempels wegen Bauarbeiten gerade verhüllt, aber das tut den Schönheiten im Inneren keinen Abbruch. Staunend betrachten wir die Statuen von buddhistischen Göttern. nach dem Tempelbesuch zieht mich der japanische Garten gegenüber an – er strahlt eine wahnsinnige Ruhe aus. Danach geht es weiter zum Taiyuin-Mausoleum, das bereits im 17. Jahrhundert erbaut wurde und mit seinen vielen Verzierungen und der typisch japanischen Architektur ein ganz besonderer Blickfang ist. Hier wird die Asche eines Shogun des Tokugawa-Clans aufbewahrt; genau wie im Toshogu-Schrein, den wir als nächstes erkunden. Hier ruht die Asche des Gründers des Tokugawa-Shogunats, und dieser Schrein ist noch beeindruckender als das vorherige Mausoleum. Wir sind sprachlos! Neben dieser Pracht fällt der bescheidene kleine Futarasan-Schrein fast gar nicht auf, dabei ist er einer der ältesten Schreine Nikkos, denn er wurde bereits 782 von einem buddhistischen Mönch gegründet, um die Berg-Gottheiten zu ehren.

Ein Ausflug auf Tokyos Partymeile

Nach einem so beschaulichen Tag ist uns abends aber nach etwas mehr Action, und deshalb brechen wir nach der Rückkehr nach Tokyo zum Hotspot Shibuya auf, tauchen in die blinkenden Lichter ein und trauen uns dann sogar in eine Karaoke-Bar. Am Anfang sind wir noch etwas schüchtern, aber am Ende haben wir (und die Japaner um uns herum) noch richtig Spaß!

5. Tag: Auf eigene Faust Tokyo erleben

Meiji-Schrein, Tokyo

Heute sind wir mal ohne Reiseführer unterwegs! Einen ganzen Tag Freizeit in Tokyo? Wow, bei so viel Möglichkeiten wissen wir gar nicht wohin zuerst. Wir machen uns auf den Weg zur Rainbow-Bridge, wo wir einen super Blick über Tokyo bekommen, ein einzigartiges Foto der Freiheitsstatue und sogar, dank Sonnenschein, kurz am Strand relaxen können – und das mitten in Tokyo. Danach will ich unbedingt Origami lernen – also geht's zum „Origami Kaikan“, wo wir erfahren, wie das bunte Origami-Papier hergestellt wird und selbst eine Stunde lang falten üben dürfen. Gar nicht so einfach!

Am Nachmittag erkunden wir den Meiji-Schrein, einen großen Shinto-Schrein. Ich dachte, das wird ganz besinnlich, aber falsch gedacht: Hier ist wirklich eine Menge los! Wir sehen sogar eine traditionelle japanische Hochzeit und entspannen danach in der grünen Lunge rund um den Schrein. Super, um Leute zu beobachten.

Abends treffen wir Reiseleiter-san wieder, fahren auf die Aussichtsetage des Rathauses in Shinjuku und bestaunen die Skyline Tokyos mit ihren glitzernden Lichtern und das bunte Treiben rund um das Rathaus. Nachts im Hotel träume ich von selbst gefalteten Origami-Kranichen, die ich vom Aussichtsturm durch die Stadt fliegen lasse.

6. Tag: Tokyos Gegensätze erleben

Die belebteste Kreuzung Japans

In Asakusa, der „Altstadt“ von Tokyo, durch die wir vormittags spazieren, scheint die Welt stehen geblieben zu sein. Wir sehen Japaner in Kimonos, die Tempel und die niedlichen kleinen Einkaufsstände, und es scheint fast unglaublich, dass es früher in Tokyo überall so aussah! Da Asakusa direkt am Fluss liegt, geht es mit dem Boot weiter zum Hamarikyu-Garten. Hinter dem Garten erheben sich riesige Wolkenkratzer, davor ein kleines traditionelles Teehaus – ein spannender Gegensatz. Wir lassen uns von der Ruhe im Garten inspirieren und lassen die Seele baumeln, bevor es nach Shibuya weiter geht, denn hier tobt wirklich das Leben!

Die Trendviertel Shibuya und Harajuku hautnah

Shibuya ist einer der lebhaftesten Bezirke mit allem, was man sich an Shopping, Clubs und Essensmöglichkeiten vorstellen kann. Unglaublich viele Menschen schwärmen durch die Straßen, und man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll – außer natürlich in die Manga-Regale vom Mandarake-Store. Der riesige Manga-Shop liegt im Keller, und wir haben noch nie so viele Manga auf einem Fleck gesehen. Ich kann ein paar Artbooks einfach nicht widerstehen, aber ich bin nicht die Einzige. Dazu passend geht es anschließend weiter nach Harajuku, wo wir ein paar Harajuku-Girls in echt abgefahrenen Outfits zu sehen bekommen. Harajuku ist so spannend, dass wir beschließen, den Abend dort zu verbringen. Japan für junge Erwachsene? Hier ist das Zentrum! Wir bummeln durch die vielen Läden (einfach den japanischen Mädels und Jungs folgen!), probieren japanische Snacks und beobachten die bunte Masse. Aufregend!

7. Tag: Ein echt japanisches Shopping-Erlebnis

Akihabara, Tokyos Elektronikviertel

Am nächsten Tag geht es nahtlos mit dem Shoppen weiter, denn wir bummeln über den Ameya Yokocho Markt, wo früher traditionelle Süßigkeiten verkauft werden und es heute so ziemlich alles zu kaufen gibt, was man so braucht. Frischer Fisch und Make-Up – eine ganz schön ungewohnte Mischung. Nach dem Gedränge in der Einkaufsstraße tut der Ausflug in den Ueno-Park richtig gut. Hier gibt es einige wichtige Museen, Schreine und Tempel zu sehen, und über die breiten Wege lässt sich ganz entspannt flanieren. Am Nachmittag kommen schließlich die Geeks unter uns voll auf ihre Kosten: In Akihabara, dem Elektronik- und Otaku-Viertel, gibt es das Allerneueste an Technik und wir entdecken etliche spannende Neuheiten und stöbern außerdem durch die dazwischen liegenden Manga- und Anime-Shops. Wir sehen sogar ein paar der berühmten „Maid-Cafés“. Echt strange!

Freizeit am Abend: Kabuki Style

Während die einen noch weiter Akihabara erkunden, entscheiden ein paar von uns sich für etwas ganz anderes: Abends versuchen wir, Restkarten fürs Kabuki-Theater zu erwischen. Wir erleben zwar nur einen „Akt“, aber das traditionelle japanische Theater ist trotzdem seltsam und faszinierend zugleich. Gottseidank wird uns über Kopfhörer erklärt, was auf der Bühne vorgeht.

8. Tag: Entertainment auf Japanisch

Palette Town und Megaweb auf Odaiba, Tokyo

Über die Rainbow Bridge geht es heute nach Odaiba, eine große künstliche Insel vor Tokyo, die eine Art Freizeitparadies für gestresste Tokyoter darstellt. Wir finden die verschiedenen Themen Parks in den Shopping Centern echt witzig. Ein Foto mit dem lebensgroßen Gundam vorm DiverCity Tokyo Plaza ist natürlich ein Muss! Das Miraikan Wissenschaftsmuseum hat uns dann alle ein ganzes Stück schlauer gemacht. Besonders die interaktiven Ausstellungen haben natürlich für viel Spaß gesorgt. Anschließend ging es nach Palette Town, ein Einkaufszentrum das wirklich fast eine kleine Stadt in sich selbst ist – komplett mit Riesenrad! Die Jungs waren kaum vom Toyota Showcase loszueisen und hätten sich am liebsten selbst hinters Steuer eines Vorführwagens gesetzt. Im Venus Fort kommt man sich vor wie ins Europa des 18. Jahrhundert zurückversetzt – nur mit sehr viel moderneren Shops. Wir hätten uns dort sogar einen Hund ausleihen können – aber dann hat es uns doch eher ins „Leisureland“ gezogen, wo man von Bowling bis Karaoke so ziemlich alles machen kann.

Weiter nach Nagoya

Abends müssen wir uns leider von Tokyo verabschieden, denn es geht mit dem Shinkansen-Schnellzug nach Nagoya. Aber das ist auch schon ein Erlebnis! Wir fliegen auf den Schienen dahin und lassen die Landschaft an uns vorbeiziehen. Angekommen machen wir es uns im Hotelzimmer gemütlich und lassen die Skyline von Nagoya auf uns wirken, bevor wir die ersten Eindrücke mit ins Bett nehmen.

9. Tag: Der World Cosplay Summit: Ein einzigartiges Erlebnis

Worldcosplay Summit (WCS), Nagoya

Was wären Japan Jugendreisen ohne den Besuch des World Cosplay Summit? Wir haben uns jedenfalls schon die ganze Zeit darauf gefreut, die japanische Cosplay-Kultur hautnah zu erleben. Nirgendwo sonst sieht man so viele internationale Cosplayer wie auf dieser Cosplay Messe. Es gibt Vorführungen von Cosplay-Shows und natürlich an jeder Ecke fantasievolle Cosplays zu sehen und zu fotografieren. Hier ist es super leicht, mit Teams aus der ganzen Welt ins Gespräch zu kommen. Die Osu Cosplay Parade hat uns umgehauen: So viele perfekte Kostüme, so viele unterschiedliche Charaktere auf einen Fleck. Für jedes Fandom ist etwas dabei. Wir staunen und sind sprachlos, als wir die aufwändigen Kostüme betrachten, und der Finger auf dem Auslöser kommt mit dem Knipsen fast nicht hinterher. Am beeindruckendsten war aber die Stimmung: Alle sind super nett und freundlich, hier sind alle nur wegen der gleichen Leidenschaft: Cosplay – das verbindet. Noch abends im Hotel sprechen wir über die vielen Bilder des Tages, vergleichen Fotos und fallen dann, todmüde und überwältigt, ins Bett, um uns für die Cosplay-Weltmeisterschaft am nächsten Tag zu wappnen.

10. Tag: Cosplay at its best!

Worldcosplay Summit in Nagoya (WCS)

Wieder zurück auf dem World Cosplay Summit steht uns jetzt das Highlight, nämlich die Cosplay-Weltmeisterschaft bevor. Es geht fast zu wie auf einem Rockkonzert (nur mit mehr Sitzplätzen). Auf der Bühne präsentieren die Sieger der weltweiten Vorentscheide ihre Shows, und es ist wirklich Wahnsinn, was da geboten wird. Wir fänden es super schwierig, einen Sieger zu küren!

Abends sind wir in Partystimmung und gehen deshalb gemeinsam in die „Plastic Factory“, ein angesagtes Clubhouse, in dem jeden Tag etwas anderes los ist: Von Konzerten bis hin zu Kunstaustellungen. Wir lassen uns überraschen und werden nicht enttäuscht: Es ist wie in einer anderen Welt, und die Live Musik, die an diesem Abend auf dem Plan steht, ist echt witzig. Wir liegen erst ziemlich spät in unseren Hotelbetten, noch ganz hibbelig von diesem aufregenden Tag.

11. Tag: Ganz Zen in Kyoto

Nonomiya-Schrein, Arashiyama

Heute geht es weiter nach Kyoto – ein ganz besonderer Programmpunkt, schließlich diente die Stadt für mehr als 1000 Jahre als Hauptstadt Japans. Die Fahrt dorthin wird nicht langweilig, da wir von unserem Reiseführer ganz genau wissen wollen, was uns erwartet. Schon bei der Einfahrt sind wir beeindruckt von der Skyline Kyotos und den Spuren der traditionellen japanischen Architektur, die wir entdecken können.

Arashiyama: Kyotos „Altstadt“

In Arashiyama, am Rande Kyotos, bekommen wir einen ersten Eindruck vom ganz besonderen Charakter der Stadt. Teile des Stadtteils sind originalgetreu erhalten und man fühlt sich direkt ins „alte“ Japan zurück versetzt! Als wir durch den Zen-Tempel geführt werden, wird selbst unsere lebhafte Gruppe ganz ruhig. Hier herrscht eine ganz andere, ruhige Atmosphäre. Auch der Zen-Garten begeistert uns, vor allem in Verbindung mit der großartigen Landschaft der Umgebung. Anschließend geht es zu einem „Waldspaziergang“ der anderen Art – nämlich durch einen Bambushain! Die Sonne blitzt zwischen den Stämmen durch, die Blätter rauschen. Natürlich gibt es ganz in der Nähe auch für uns die Gelegenheit, alles zu sehen, was man aus Bambus machen kann – und uns das ein oder andere kleine Bambus-Souvenir mitzunehmen.

Eingekapselt und schlafbereit!

Auch abends wartete auf uns eine „typisch japanische“ Erfahrung: Die Übernachtung im Kapselhotel. Wir waren alle sehr überrascht vom Komfort, der uns auf so kleinem Platz geboten wird! Vorm Schlafengehen erkundeten wir zu Fuß noch Kyoto ein wenig und halten Ausschau nach Geishas. Ein paar von uns machen sich dafür noch nach Gion auf, um uns in der Gion Corner eine traditionelle japanische Tanzaufführung anzusehen – denn wann bekommen wir schon mal wieder die Gelegenheit dazu?

12. Tag: Kyoto – die Wiege der japanischen Kultur

Kinkakuji, der goldene Pavillon in Kyoto

Wir stärken uns beim Frühstück, denn heute steht ganz schön viel auf dem Programm! Zuerst geht's zum Kaiserpalast, der Heimat der kaiserlichen Familie (bis zum Umzug nach Tokyo) im Zentrum von Kyoto. Schon das weitläufige Gelände ist beeindruckend, aber wenig später sind wir froh für die sachkundige Führung, denn unter den vielen verschiedenen Gebäuden, jedes für einen anderen zeremoniellen Zweck, beginnt uns bald der Kopf zu schwirren. Als wir wieder draußen sind, atmen wir im wunderschönen Park drum herum erstmal durch und genießen das Gewusel, denn der Park ist bei der Bevölkerung von Kyoto sehr beliebt.

Kimonos – eine Kunst für sich

Danach geht es für uns weiter nach Nishijin, einem traditionellen Stadtteil Kyotos, der sich auf das Weberhandwerk spezialisiert hat. Hier stehen besonders viele der charmanten, traditionellen Stadthäuser – Kyoto wie vor 100 Jahren! Im Nishijin Textilzentrum erfahren wir, wie Kimonos hergestellt werden (es ist wirklich aufwendig), und können dann sogar eine Kimono-Modenschau ansehen. Unsere Jungs sind hin und weg von den hübschen japanischen Models, wir Mädels interessieren uns mehr für die extravaganten Designs und stürmen danach den Shop – eine gute Gelegenheit, einen sommerlichen Baumwoll-Kimono, den Yukata, zu kaufen (wie gut, dass ich auf dem Hinflug noch Platz im Koffer gelassen habe).

Der goldene Pavillon: Zen & Prunk in einem

Mit viel Schönheit geht es auch weiter, nämlich am Kinkakuji, dem goldenen Pavillon, von dem wir im wahrsten Sinne des Wortes geblendet sind. Der goldbedeckte Zen-Tempel war eigentlich die „Ruhestands-Villa“ eines Shoguns im 15. Jahrhundert, und wurde nach seinem Tod zum Tempel geweiht. Das ganze Gelände ist wie aus dem Bilderbuch, und wir sind beeindruckt von der Extravaganz des Tempels, genauso wie von den Anlagen rundherum. Überall gibt es ein neues, spannendes Detail zu entdecken... aber wir müssen weiter, denn jetzt ist Shopping angesagt!

Fisch und Gebetsketten: echt japanisches Einkaufserlebnis

In der Teramachi Shopping Arcade und dem Nishiki-Markt juckt es uns ganz schön in den Fingern. Jede Menge Souvenirs, aber auch religiöse buddhistische Accessoires, Klamotten, Manga und Snacks. In Nishiki bekommen wir einen Eindruck, wie es früher auf japanischen Märkten ausgesehen haben muss, und wir probieren natürlich einige traditionelle japanische Süßigkeiten.

Manga & Ryokan: Gegensätze ziehen sich an

Damit wir keinen Entzug bekommen, dürfen wir danach ins Manga Museum reinschnuppern und uns nach Lust und Laune durch die langen Regale voller Manga wühlen. Wir könnten bestimmt die ganze Nacht dort verbringen und uns japanische sowie internationale Manga-Künstler zu Gemüte führen, aber nach einem so vollgepackten Tag sind wir froh, uns einmal in einem traditionellen Ryokan ausruhen zu können. Vor allem das japanische Bad wird gründlich getestet.

13. Tag: Kyoto ganz traditionell

Maikos, angehende Geisha in Kyoto

Schon seit 1603 thront die Nijo-Burg über Kyoto, und sie gibt auch an diesem Morgen ein beeindruckendes Bild ab. Die Burg ist eines der besten Zeugnisse der Edo-Zeit, wie uns Reiseleiter-san erklärt, und sie hat wirklich ihren ganz eigenen Charakter, imposant und detailverliebt zugleich. Das Gelände ist weitläufig und wir erkunden neugierig die vielen kleinen Gebäude. Auch hier gibt es wieder einen großartigen, dazugehörigen Garten, der wie frisch aus einem Miyazaki-Film entsprungen scheint. Im östlichen Teil Kyotos können wir uns dann den Chion-in Tempel ansehen, einen der wichtigsten Tempel der buddhistischen Jodo-Sekte. Das riesige Portal – 50 Meter breit – nimmt uns den Atem, genau wie die vielen Stufen, die zu den Hauptgebäuden des Tempelareals führen. Aber die Mühe lohnt sich, denn wir erhalten einen großartigen Ausblick auf Kyoto, und kommen in der Ruhe der Tempelgärten wieder zu Atem.

Glück, Liebe und langes Leben im Kiyomizu-Tempel

Der nächste Tempel, der Kiyomizu-Tempel, wurde bereits 780 bei den Otowa-Wasserfällen gegründet und zählt zu den bedeutendsten in ganz Japan – und wir verstehen sofort, warum. Der Tempel überblickt ein Meer aus Bäumen, und dahinter erstreckt sich Kyoto. Ein wirklich einzigartiger Ausblick. Eine der Haupt-„Attraktionen“ des Tempels sind die drei Ströme des Wasserfalls, von denen man trinken kann. Einer der Ströme soll ein langes Leben verleihen, einer Erfolg und einer Glück in der Liebe – aber von allen zu trinken, gilt als zu gierig. Diese Entscheidung hat für viel Spaß gesorgt!

Die Geisha: Das Wahrzeichen Kyotos

Zum Abschluss unseres Aufenthalts in Kyoto schlendern wir noch durch die Straßen des Gion-Viertels, des berühmten Geisha-Viertels Kyotos. Wir beobachten die Geishas, die unterwegs zu Kunden sind, und bestaunen die Köstlichkeiten, die die Restaurants mit japanischer „Haute Cuisine“ hier bieten.

Dann müssen wir leider auch schon Abschied von Kyoto nehmen und machen uns auf den Weg nach Osaka. Gleich zu Anfang beeindruckt uns die hypermoderne Skyline des Wirtschaftszentrums. Egal wie business-like die Stadt aber von außen aussieht, erfahren wir, Osaka gilt als einer der besten Plätze für gutes Essen und Parties. Na dann!

14. Tag: Spaß garantiert!

Universal Studios, Osaka

Nach einer Nacht in unserem Hotel in Osaka sind wir bereit, die Stadt zu erkunden! Zuerst machen wir Halt in den Universal Studios, einem der meistbesuchten Themenparks Japans, mit Attraktionen, überlebensgroßen Maskottchen wie Snoopy oder Hello Kitty, und Paraden. Japaner lieben ihren „Themen Parks“, und das merkt man auch an diesem! Es ist ordentlich was los, aber die Highlights, zum Beispiel den „Harry Potter“-Abschnitt, lassen wir uns trotzdem nicht entgehen.

Osaka selbstständig erkunden

Danach können wir uns entscheiden, ob wir noch den Nachmittag im Park verbringen oder Osaka entdecken wollen. Mit ein paar nützlichen Tipps vom Reiseführer und einem Ticket für die U-Bahn macht ein Teil von uns sich in die Stadt auf – und wir sollen es nicht bereuen. Wir sehen den Sumiyoshi-taisha Schrein und einen über 800 Jahre alten, sehr ursprünglich japanischen Shitennoji Tempel, einen der ersten buddhistischen Tempel Japans. Danach bummeln wir durch Shinsekai – japanisches Leben pur, und ein wahres Paradies für Hobbyfotografen wie uns! Dort schlagen wir auch bei „kushikatsu“ zu, einer echten Spezialität aus Osaka, bevor wir im Hotel unsere müden Knochen ausruhen.

15. Tag: Ein voller Tag in Osaka

Osaka vom Riesenrad

Unser letzter Tag in Japan ist angebrochen! Aber wir haben keine Zeit für Melancholie, denn wir wollen schließlich noch so viel wie möglich von Osaka sehen! Als erster Punkt steht das Umeda-Skybuilding auf dem Programm, ein echtes Wahrzeichen von Osaka. Wir kriegen einen super Blick über Osaka. Das HEP5, unsere nächste Station, erkennt man ganz einfach – am roten Riesenrad, das aus dem Einkaufszentrum in den Himmel ragt. Auch in Sachen Shopping kommen wir hier komplett auf unsere Kosten, denn Shopaholics sind hier im Paradies, und alle anderen kommen durch das ganze Entertainment, das geboten wird, ebenfalls auf ihre Kosten.

Abtauchen in den Pazifik oder Steh-auf-Schloss

Als nächstes geht es entweder zum Osaka Aquarium, wobei „Aquarium“ deutlich untertrieben ist. Denn die riesigen Tanks beherbergen u.a. Walhaie und Mantarochen, aber es gibt auch noch viel mehr Lebewesen zu sehen, und die einzigartige Architektur des Aquariums sorgt für immer wieder neue, spannende Einblicke. Ein aufregender Ausflug in eine geheimnisvolle Unterwasser-Welt.

Alternativ steht für uns das Schloss von Osaka an, ein Herrschaftshaus, das nicht unterzukriegen ist, denn es wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. So kommt es, dass es trotz seines Alters von fast 500 Jahren über einen Fahrstuhl verfügt. Vom Schlossgelände aus mit seinen Türmchen, Zitadellen und Kirschbäumen bekommen wir noch einmal einen anderen Blick über Osaka.

Die Reiskammer Japans

So viel Sightseeing macht natürlich hungrig, deshalb sind wir froh, dass es als nächstes in die Doguya-Suji Einkaufspassage geht. Osaka galt früher als „Küche Japans“, wie uns erklärt wird, und in dieser Einkaufspassage findet sich alles rund ums Essen. Wir alle können uns nun mit unseren persönlichen Essstäbchen und anderen Souvenirs eindecken, und wie nebenbei auch noch großartiges Takoyaki (Oktopusbällchen) genießen, bevor wir uns zur Ota-Road aufmachen und wieder in die Welt der Manga und Anime eintauchen. Auch hier ergattern die, die noch Platz im Koffer finden, noch einige coole neue Manga und Figuren, die unbedingt noch mit müssen.

Wellness pur im „Onsen“

Apropos eintauchen – an unserem letzten Abend in Japan gönnen wir uns schließlich noch ein original japanisches Entspannungsprogramm in einem „Onsen“ (Heiße Quelle) in Osaka. Während wir im heißen Wasser einweichen, lassen wir noch einmal alle Erlebnisse der letzten zwei Wochen Revue passieren, und sind uns sicher: Wir kommen auf jeden Fall wieder!

16. Tag: Sayonara, Nippon!

Vocaloid Cosplayer in Nagoya

Ein bisschen Melancholie kommt schon auf, als wir uns am nächsten Morgen auf den Weg zum Kansai Airport machen, um unseren Flug zurück nach Frankfurt zu erwischen. Das Japan für junge Erwachsene hat sich für uns von seiner besten Seite gezeigt, und wir werden die Aufregung der letzten zwei Wochen zuhause bestimmt vermissen. Auch von unserem Reiseleiter Abschied zu nehmen, fällt uns etwas schwer. Als das Flugzeug schließlich in die Luft steigt, werfen wir noch einen letzten Blick auf Japan. Arigato!

Den Original-Basic Trip mit Besuch von Comiket, Anime Japan oder Tokyo Gameshow findet ihr hier.