BCT-Touristik

Japan4Youth

Japan for Youth – Extended Trip 21 Tage

Highlights dieser Japan Jugendreisen

Highlights der Reise
  • Mystische Zen-Tempel
  • Canal City
  • Gunkanjima
  • Cosplay-Culture
  • Kimono Modenschau
  • Miyajima
  • Ryokan-Übernachtung

1. Tag – Los geht’s, Abenteuerreise Japan

Unser erster Treffpunkt ist der Flughafen Frankfurt am Main, wo uns unser Reiseleiter-san bereits erwarten wird.

Bevor es in den Flieger nach Japan geht gibt es hier noch einmal die Gelegenheit sich auszutauschen und näher kennenzulernen oder noch ein paar letzte Besorgungen im Duty-Free zu machen. Vielleicht besorgt ihr euch auch noch ein Nackenhörnchen um auf dem langen Flug ein wenig entspannen zu können, oder nutzt die Reisezeit um noch fix den Reiseführer fertigzulesen und ein paar Informationen und Anregungen für unsere anstehende Japanreise zu bekommen.

2. Tag – Ankunft in Fukuoka

Fukuoka-Tower, Kyushu

Nach kurzem Umstieg in Tokyo, fliegen wir noch einmal weiter Richtung Süden. Bis in zwei Wochen Tokyo! Diejenigen unter uns, die nach unserer Ankunft in Fukuoka noch ein wenig müde sind, werden spätestens bei der (sehr) kurzen Fahrt vom Flughafen zum Hotel wieder hellauf wach sein. Denn wenn man erst einmal die riesigen und bunt leuchtenden Werbeanzeigen sieht, möchte man die Augen gar nicht mehr schließen. Andere werden auch viele der charakteristischen Dinge aus ihren Lieblings-mangas und -Animes wiederfinden und austesten wollen, wie zuallererst gleich einmal die typischen japanischen Getränkeautomaten, die hier beinahe schon wörtlich an jeder Ecke zu finden sind.

Nachdem die ersten Eindrücke gemacht worden sind, verstauen wir unser Gepäck im Hotel, bevor es dann auch schon mit dem ersten Punkt unseres umfangreichen Pro-gramms los geht – zumindest für diejenigen, die sich noch auf den Beinen halten können. Wir fahren zu der Fukuoka Burgruine. Diese befindet sich inmitten des Maizuru-Parks und war einst die größte Burg auf der südlichen Hauptinsel. Als Symbol der in der Meiji-Zeit unerwünschten und verpönten, feudalen Vergangenheit Japans, wurde Sie leider zerstört, ist aber dennoch immer einen Besuch wert.

Um diesen ersten schönen Tag gebührend zu verabschieden, laden wir euch abschließend noch in den Ohori-Park ein, wo man bei einem wunderschönen Sonnenuntergang noch einmal die ersten Eindrücke Revue passieren lassen kann, bevor es dann – wohl verdient – ins Bett geht.

3. Tag – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Ausgeschlafen und energiegeladen geht es am nächsten Tag dann auch schon weiter. Wir besuchen den Momochi Seaside Park mit dem Fukuoka Tower, von welchem man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt und das naheliegende Meer hat.

Danach steht der berühmte Robosquare auf dem Plan, wo die Herzen unser Technikbegeisterten angesichts der vielen unterschiedlichen Roboter wohl schon höher schlagen dürften.

Spätestens aber bei unserem Besuch des Momochihama Beach werden dann noch einmal alle auf ihre Kosten kommen, wenn sie bei einer Brise frischer Meeresluft relaxen und (im Sommer) ihre Füße im Wasser abkühlen können.

Canal City – „Eine Stadt innerhalb einer Stadt“

Canal City, Fukuoka

Ein weiteres Highlight an diesem Tag stellt unser Ausflug zur Canal City, einem Stadtteil von Fukuoka, dar. Dieser wurde tatsächlich so angelegt, dass man die „Außen-welt“ nicht mehr sehen kann und es sich so anfühlt als befinde man sich in einer architektonischen Oase. In diesem futuristischen Prachtbau findet man unter anderem mehrere Geschäfte, Boutiquen, Restaurants, Theater, Kino, Hotels und, wie der Name der Stadt vermuten lässt, ein Kanal.

Danach steht an diesem Tag noch der Kushida-Schrein auf dem Programm. Dieser Shinto-Schrein ist den beiden Gottheiten Amaterasu und Susanoo gewidmet, die als Sonnengöttin und ihr Bruder dem Sturmgott bekannt sind und über deren Geschichte wir vor Ort noch mehr erfahren werden. Ihr dürft gespannt sein.

Wer möchte kann sich dann am Abend noch in dem auf einer Insel gelegenen Stadtteil Nakasu begeben um einen Blick auf das berühmte Fukuokaer Nachtleben zu werfen und die ein- oder andere japanische Delikatesse zu probieren.

4. Tag – Nagasakis Geister-“Schiff“

Gunkanjima vor Nagasaki, Hashima, Kyushu

Am vierten Tag fahren wir mit dem Schnellzug nach Nagasaki. Von dort geht es per Boot weiter zur verlassenen Insel Hashima (dt. Grenzinsel), deren Form aus der Ferne betrachtet sehr stark an ein Kriegsschiff erinnert und deshalb auch Gunkan-jima (dt. Kriegsschiff-insel) genannt wird.

Von 1887 bis 1974 wurde auf dieser Insel ein unterseeischer Kohleabbau betrieben. Nachdem dieser eingestellt wurde verließen die Arbeiter die Insel, sodass sie fortan unbewohnt und für die Öffentlich-keit unzugänglich war. Seit 2009 jedoch werden auf der Geisterinsel regelmäßig Führungen für Touristen angeboten, an der wir natürlich auch teilnehmen werden.

Zurück an Land geht die Reise weiter zur nächsten Insel Dejima in Nagasaki. Lange Zeit war Nagasaki das einzige Tor Japans zum Rest der Welt. So durften sich hier auch nur die Niederländer als einzige Vertreter des Westens in einer Enklave niederlassen und mit den Japanern Handel betreiben.

Bevor wir zurück nach Fukuoka fahren, führt uns unser Weg zum Glover Garden. Hier befindet sich das älteste, im westlichen Stil erbaute Anwesen Japans, dem Glover-Anwesen. Dieses wurde um 1863 für den schottischen Händler Thomas Blake Glover gebaut, welcher insbesondere für seine hilfreichen Modernisierungsmaßnahmen u.a. beim Schiffbau und beim Kohleabbau bekannt war.

5. Tag – Das dunkle Erbe Hiroshimas

Hochzeitsfotos im Shukkeien Garten

Nachdem wir nun Fukuoka und den Süden Japans genauer erkundet haben machen wir uns auf den Weg in das Landeszentrum. Unser erstes Ziel auf dieser Etappe ist eine der wohl bekanntesten Städte der Welt: Hiroshima. Gemeinsam mit dem uns bereits bekannten Nagasaki erlangte sie traurige Berühmtheit, als sie im zweiten Weltkrieg als erste Stadt der Welt Opfer einer Atombombe wurde. Auf diesen „Ruhm“ würde Hiroshima sicher gerne verzichten, die Vergangenheit vergessen steht jedoch völlig außer Frage. Vor allem im hiesigen Friedenspark wird man auf beeindruckende Weise mit den Geschehnissen aus jener Zeit kon-frontiert: Das 1915 erbaute Ausstel-lungshaus, der Stolz der Präfektur Hiroshima ist heute unter einem anderen Namen bekannt: Atom-bombendom. Nach der Zerstörung durch die Bombe wurde dieses Gebäude in seinem zerstörten Zu-stand konserviert und dient seither sowohl als Denkmal des Friedens und Opfergedenkstätte und wirkt auf gewisse Weise beängstigend und beeindruckend zugleich.

Gleiches gilt beim späteren Besuch des Friedensmuseums. Hier werden auf eindrucksvolle Art Artefakte, Bilder und unzensierte Geschichten aus der Zeit vor, während und nach dem Einschlag dargestellt, die definitiv nichts für schwache Nerven sind. Neben Museum und Dom gibt es hier dutzende Denkmäler und Mahnmale für die Opfer des Abwurfes.

Letztlich aber hat Hiroshima seine Vergangenheit überwunden und hat heute Besuchern durchaus noch einiges mehr zu bieten. Daher steht nach diesem etwas düsteren Ausflug auch ein Besuch in dem Shukkeien-Garten an. Hier werden anhand von aufwendiger Gartenkunst Miniaturformen typischer Landschaften Japans präsentiert.

6. Tag – Miyajima: Kontrastprogramm oder Programm der Kontraste? Itsukushima Schrein, Miyajima, Hiroshima

An diesem Tag steht ein Besuch auf der heiligen Insel Miyajima auf dem Plan. Hier erwartet uns einer der drei schönsten Ausblicke, die Japan zu bieten hat, nämlich das „schwebende Torii“ des Itsukushima-Schreins. Fast schon magisch kommt es einem vor, wenn das bei Flut teilweise unter Wasser stehende Schreintor bei Eintritt der Ebbe scheinbar an Land kriecht und auch begehbar wird. Es ist also nicht verwunderlich, dass es dieser einzigartige Shinto-Schrein im Jare 1996 auf die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten geschafft hat. Vor allem da die Schreingebäude selbst je nach Gezeiten mal auf Land und mal über Wasser stehen. Und genau deshalb ist er auch ein „Must-Have“ auf unserer Sight-seing-Liste!

„Pass auf deine Papiere auf“

Neben dem Itsukushima-Schrein gelten die wilden und frei umherlaufenden Affen und Hirsche als ein weiteres Highlight der Insel. Doch aufgepasst! Vor allem die Hirsche haben keine Scheu vor Menschen und so kann es doch tatsächlich passieren, dass sie einem die Eintrittskarten unbemerkt aus der Tasche fressen. Sagt also nicht, wir hätten euch nicht gewarnt. ;)

Senjoukaku & Berg Misen

Danach geht es weiter zum Senjoukaku, der „Halle der 1000 Tatamimatten“. Hierbei handelt es sich um eine Halle, die auf Befehl des einstigen japanischen Generals Toyotomi Hideyoshi erbaut wurde um alle im Krieg gefallenen Seelen zu ehren und zu trösten. Der Name der Halle rührt von seiner Größe her, denn auf ihrer Fläche sollen genau 1000 Tatamimatten passen. Wer etwas für seine geistige Fitness tun möchte, kann hier gedanklich mal versuchen heraus-zufinden, ob die 1000 Matten tatsächlich hineinpassen.

Aber auch die körperliche Fitness darf nicht außer Acht gelassen werden. Deshalb steht direkt im Anschluss auch der Aufstieg auf den Berg Misen auf dem Plan, von welchem aus man einen letzten Blick auf die wunderschöne, umliegende Landschaft werfen kann bevor es dann am Abend nach Osaka weitergeht.

7. Tag – Osaka, wir kommen!

Tsutenkaku-Turm in Osaka Shinsekai

Da heute die Teilnehmer der 16-tägigen Reise dazu stoßen werden, ist unser Reiseleiter-san bereits auf dem Weg um diese vom Flughafen abzuholen. In der Zwischenzeit gibt es für uns die Gelegenheit Osaka schon mal auf eigene Faust zu erkunden und die Stadt vorab schon einmal näher kennenzulernen. Ob Sightseeing, Souvenirs shoppen oder einfach nur in einem japanischen Café ein wenig entspannen, das darf natürlich jeder für sich enscheiden. Dank Tipps von Reiseleiter-san haben wir auch mehr zu tun, als wir tatsächlich Zeit haben.

Sobald die übrigen Teilnehmer eingetroffen sind wird mit ihnen der restliche Tagesablauf besprochen, denn natürlich müssen diese den Jetlag, den wir schon längst abgelegt haben, erst einmal verdauen. Mal sehen was Reiseleiter-san heute noch für uns in petto hat.

8. Tag – 21. Tag - Von Osaka bis Tokyo!

Programm wie der 16-tägige Basic Trip von Tag 2 bis Tag 16. Den weiteren Verlauf könnt ihr nun in unserer Beschreibung zum Japan4Youth – Basic Trip nachlesen. Seid gespannt.